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Neue Zweifeldhalle für die Hans-Quick-Schule - Bickenbach beteiligt sich an der Neubau-Finanzierung

Darmstadt-Dieburg – Lange im Grenzbereich zwischen Generalsanierung und Neubau gelegen, ist nun eine Entscheidung im Schulterschluss zwischen Bürgermeister Markus Hennemann und Vizelandrat Lutz Köhler gefallen: Die Sanierung der 1981 erbauten Einfeldhalle an der Hans-Quick-Schule entfällt zugunsten einer neu zu errichtenden Zweifeldhalle.

„Die letzte Grundlagenermittlung des Da-Di-Werks ist eindeutig“, bestätigt Lutz Köhler. „Dank des Bickenbacher Engagements sprechen nun neben Instinkt und Innovationswillen auch die Zahlen für einen Neubau.“ Möglich wird dieser durch die hälftige Kostenbeteiligung der Gemeinde, die nun in den Gremien zu beraten ist. Grobe Schätzungen für Abriss und Neubau belaufen sich derzeit auf insgesamt 4,67 Millionen Euro. „Von einer Zweifeldhalle profitieren letztlich nicht nur die Schülerinnen und Schüler“, zeigt sich Bürgermeister Markus Hennemann zufrieden. „Für Bickenbach eröffnet diese Entscheidung einen Reigen neuer Möglichkeiten für unsere aktive Vereinsarbeit.“

Eine Sanierung wie ursprünglich geplant, hätte sich bereits nach heutigem Kenntnisstand auf mindestens 2 Millionen Euro belaufen – zu marode und in die Jahre gekommen sind Dach, Heizung, Lüftung, Wasserleitungen und Elektroinstallationen. Eine Verbesserung der technischen Standards (Energieeffizienz, Barrierefreiheit, Multifunktionalität) wäre darin nicht enthalten gewesen.

Aus Platzmangel kann der Neubau nur an der Stelle des Bestandsbaus entstehen. Die aktuelle Zeitplanung gestaltet sich wie folgt: Planerbeauftragung (6 Monate), Planungszeitraum (12 Monate), Abbruchphase (6 Monate) und Neubauphase (12 Monate). Somit muss die Hans-Quick-Schule für den Zeitraum von 1,5 Jahren ohne Halle auskommen – Ausfallzeiten, wie sie in gleicher Höhe auch im Sanierungsfall aufgetreten wären.