Amtsschimmel #1 Jens Dony

"Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen"

Jens Dony, 34, arbeitet seit 2004 beim #LaDaDi. Als dualer Student eingestiegen, leitet er seit 15. Januar den Fachbereich „221 Allgemeine Verwaltung, Organisation“ mit über 80 Kolleginnen und Kollegen. Dony ist als waschechter Beamter natürlich Stromberg-Fan und 2013 sogar Deutscher Meister mit der Betriebssport-Gruppe Tischtennis geworden. Der gebürtige Eppertshäuser hat mit Helene Fischers neuem Freund in der Schulzeit Theater gespielt. Damals hatte Dony als Mond die Hauptrolle in einer Weihnachtsgeschichte…      

 

MuK: Wie erklärst Du einem Bekannten Deinen Job?

Ich kümmere mich um die Organisation des Hausbetriebs – von Putztrupp bis Fuhrpark. Ich sorge zum Beispiel dafür, dass unsere Gebäude instand und sauber gehalten werden, miete neue Standorte an. Auch interne Prozessoptimierungen gehören zu meinen Aufgaben. Ich möchte bestmögliche Arbeitsbedingungen beim LaDaDi schaffen.

 

MuK: Wie hat sich der LaDaDi bzw. der Job über die Jahre verändert?

Früher war es eher das klassische Verwalten, heute gestalten wir viel mehr in unserem Fachbereich. Wir sind strategischer geworden, entwickeln proaktiv. Nicht zuletzt sind auch die Anforderungen gestiegen: mehr Personal, mehr Ausstattung, mehr Technik.

 

MuK: Was magst Du an Deinem Job besonders?

Die Abwechslung. Morgens nicht zu wissen, was man auf dem Tisch hat. Und die gute Vernetzung im Haus.

 

MuK: Welches Erlebnis hat Deine Arbeit besonders geprägt?

Die Flüchtlingskrise 2015/2016. Der Kreis brauchte schnell eine Notunterkunft, die Menschen mussten erstmal mit dem Nötigsten versorgt werden. Das war eine sehr intensive, aber auch schöne Zeit. Ich war dauernd im Einsatz, auch nachts und am Wochenende. Aber ich war nicht allein. Wir waren ein super Team, konnten uns zu hundert Prozent aufeinander verlassen und haben uns gegenseitig unterstützt.

 

MuK: Was war Dein lustigstes Erlebnis beim Amt?
Das war das Rätsel um unseren See am Kreishaus Darmstadt. Im Frühjahr ist er plötzlich einmal abgesackt, der Pegelstand war richtig niedrig. Es wurde schon gerätselt, ob einer den Stöpsel gezogen hat. Ein Aufgebot an Feuerwehrtauchern aus Frankfurt konnten wir gerade noch verhindern. Wie sich dann herausstellte, hatte sich durch den Rückschnitt des Schilfs eine Luftblase im Teich gebildet und das Absacken verursacht.

 

MuK: Wenn Du Dir beim LaDaDi etwas wünschen könntest, was wäre das?

Gern würde ich innovative Bürokonzepte mit einer freiwilligen Testgruppe ausprobieren, um flexibles und mobiles Arbeiten beim LaDaDi weiter voranzutreiben.